Der erste Eindruck zählt.

Der erste Eindruck zählt.

Gründe warum die Gestaltung der Empfangssituation beim Event so wichtig ist.

Bringen Sie Ihre Gäste schon am Eingang in die richtige Stimmung für eine erfolgreiche Veranstaltung. Dabei verstehen wir unter Eingang, die erste Situation bei der unserer Gäste mit der Veranstaltung in Kontakt kommen. Das muss nicht erst die Eingangstür und Garderobe sein, sondern der erste Kontakt ist oft schon viel früher. Es kann beispielsweise der Parkplatz, die Haltestelle des Shuttle Busses sein. 

Der erste Eindruck zählt. 

Versetzen Sie sich mal selbst in die Situation als Gast. Was wäre wenn,

  • Sie die Stadt nicht kennen, in der das Event stattfindet. 
  • Sie kennen die anderen Teilnehmer nicht oder aber auch sehr gut. 
  • Sie sind müde, hungrig oder aber auch sehr erwartungsvoll.
  • Sie haben schon alles oder noch gar nicht so viel gesehen und miterlebt.

Wir könnten hier noch viele weitere Gefühlszustände aufzählen, aber ich denke, Sie wissen auf was wir hinauswollen.

Es geht um die Antizipation von Gefühlen und daraus resultierenden Reaktionen. Wir wollen das bei einer guten Eventgestaltung vorwegnehmen und simulieren die Situation des Gastes, um uns besser einfühlen zu können. 

Reaktionen verstehen 

Woher kommen unsere Gefühle und Reaktionen? Oft haben wir auf diese Frage keine Antwort. Sie schienen plötzlich „da“ zu sein. Dabei fallen Gefühle oder Reaktionen nicht einfach so vom Himmel. Ursachen für Gefühlszustände sind Bewertungen der Situation, in der wir uns befinden. Bewertungen entstehen, wenn wir das Wahrgenommene zu interpretieren und verstehen versuchen. Bewertungen sind also unsere Gedanken, die wir uns zu unseren Wahrnehmungen machen. 

Der erste Eindruck zählt. 

Wir können als Eventgestalter viel tun, um Gefühle in positive Wahrnehmungen der Veranstaltung gegenüber zu verwandeln. Überlegen Sie sich, was der erste „Kontaktpunkt“ ihrer Gäste mit dem Live-Eventgeschehen ist. Wir meinen jetzt nicht das Einladungsprocedere. Das ist noch mal ein eigener Touchpoint für sich.

Ist es der Busshuttle, die Ankunftssituation an der Location oder ist es die Einlasskontroll, Garderobe oder wirklich der erste Schritt in die Location. Wichtig ist, dass Sie den Punkt definieren und passend zum Konzept gestalten. Und der erste Eindruck zählt wirklich –denn ein gut organisierter Empfang sorgt für eine entspannte und positive Stimmung unter den Gästen.

Der erste Eindruck zählt. 

Der Empfang der Gäste ist wie die Begegnung mit einem potenziellen Neukunden. Hier legen wir den Grundpfeiler der Botschaft, die sich beim Gast verankern soll und mit der er auch nach Hause gehen soll. Wenn eine Firma sich im Geschäftsleben mit einem herausragenden Service positioniert, dann sollte diese Firma schon beim Empfang der Gäste dafür sorgen, dass man diesen Servicegedanken spürt und sieht.

Gäste erkennen sehr schnell wie herzlich und mit welchem Respekt der Gastgeber seine Gäste empfängt und ob eine Veranstaltung z. B. nachhaltig ausgerichtet ist oder besonders fantasievoll und ob die Veranstaltung organisatorisch gut aufeinander abgestimmt ist und der Gast sich schnell orientieren kann, sich schnell wohlfühlt und einfach ins Gespräch kommt. 

Das alles wird automatisch mit dem Gastgeber verknüpft, ob der Gastgeber das will oder nicht. Und gerade deshalb sollte sich jeder Gastgeber dessen bewusst sein und die Möglichkeiten für sich nutzen seine Ziele und Botschaften bewusst zu setzen – vom Empfang bis zum Abschied des Gastes.

Zum Schluss einige Tipps:

Viel Erfolg beim nächsten Event!

Genuss im Sommer

12 Zeilen Zach- Vol.1

Die neue Rubrik 12 Zeilen Zach auf unserem Blog wird ab jetzt einige Male über das Jahr verteilt erscheinen. Wir wollen darin Ein-, Rück- und Ausblicke unserer Arbeit bzw. unserer Art zu Arbeiten geben. Samuel und ich kommen ja beide ursprünglich aus dem Theater, deshalb ist uns Sinnstiftendes sehr wichtig. Zudem philosophieren wir über Gedanken, die uns gerade beschäftigen.

12 Zeilen Zach- Vol.1

Und wichtig- hier schreiben Michaela Freier & Samuel Zach zusammen! Wir schaffen uns Freiraum für einen kreativen Umgang mit unserem Alltag. Kopf-frei-pusten, um wieder Raum für Neues zu schaffen. Gerade am Ende des Jahres ist das nötig. Unser 2019 war vielfältig und hat unseren Fokus umgelenkt.

Michaela Freier
Samuel Zach

„Jedes Problem, das man bewältigt, bringt einen in der Zukunft weiter. Und gibt auch neue Kraft.”

(Zitat Steffie Graf)

Steffi Graf ist eine der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Sportlerinnen. Sie hat während ihrer Tennis-Karriere in den 1980er und 1990er Jahren insgesamt 22 Grand-Slam-Turniere gewonnen und stand 377 Wochen auf Platz 1 der Tennis-Weltrangliste.

Von Steffi kannst du dir nicht nur etwas in Sachen Disziplin, abschauen, sondern auch für die Bewältigung von Problemen, die es im Eventmanagement ja zuhauf gibt. Selbst wenn das Problem noch so groß erscheint, sieh es als Herausforderung und Chance zu lernen an. Du wirst gestärkt aus der Situation hervorgehen und beim nächsten Mal viel gelassener reagieren. 

Entscheidend an Steffi Grafs Äußerung ist der Teil über die Bewältigung des Problems oder der Herausforderung. Im Event ist das die Team-Komponente: Bewältigt wird zusammen. Durch trainierte „Spielzüge“ einer eingespielten Mannschaft sieht man die Probleme im Ansatz, weiß um Lösungen. Das Team agiert vorausschauend. Das System „Event“ hat ständig wiederkehrende und ähnliche Herausforderungen. Das ist die Analogie zum Tennis: Der gegnerische Ball ist topspin oder slice, aber es bleibt ein Ball, der über das Netz innerhalb der Linie zurück muss. 

„Ich glaube, wenn du etwas machst und es läuft gut, dann solltest du etwas anderes Wunderbares machen, bleib nicht zu lange bei einem. Denk daran, was als nächstes dran ist.” 

Zitat Steve Jobs
12 Zeilen Zach-Vol. 1

Nach Ansicht von Steve Jobs ist es unheimlich wichtig sich nach einem Erfolg nicht zu lange darauf auszuruhen, sondern zu schauen, wie du diesen im nächsten Schritt noch weiter verändern und ausbauen kannst.

Das ist quasi meine innere Verpflichtung mir selbst gegenüber. Ich freue mich sehr, wenn wir etwas gut gemacht haben, denke aber sofort über Verbesserungen und auch Veränderungen nach. Zum einen möchte ich nichts einfach nur wiederholen und zum andern kann ich aus jeder Erfahrung etwas ableiten. Den Blick weit machen….

12 Zeilen Zach-Vol. 1

Im Mittelalter wurden Heerführer nach einer erfolgreichen Schlacht mit Lorbeeren geschmückt, ebenso wie Sieger nach einem Wettkampf oder Turnier. Lorbeeren zu ernten bedeutete also, Ruhm und Lob zu bekommen. Auch heute erntet man zumindest sprichwörtlich noch Lorbeeren, wenn jemand in einer Sache Erfolg hat. Man darf sich jedoch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen und einfach darauf hoffen, dass es beim nächsten Mal genauso erfolgreich läuft. Früher mussten die Feldherren auch weiter Taktiken austüfteln – und heute die Sportler für den nächsten Wettkampf trainiere. In diesem Sinne machen wir jetzt eine kleine kreative Pause und freuen uns auf die kommenden Herausforderungen.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in die Roaring Twenties….

Reinbeckhallen-Art Lab
Wir machen events

Wir machen events

Wir machen events und das bedeutet, dass wir sie wirklich machen und nicht einfach nur organisieren.

Organisieren hört sich immer nach dem Abarbeiten von Checklisten an.

Es hört sich so an, als würde eine Veranstaltung immer gelingen. Man muss nur die Checkliste sauber abarbeiten.

Aus mfe Sicht lässt sich nur etwas organisieren, wenn es vorher eine Idee gab.

Eine Gestaltungs- Idee, die durchdacht wurde. Eine Idee, wie man eine live Situation mit  Gästen gestaltet, die fast zeitgleich einen Raum betreten.  Das ist eine ziemlich einmalige Situation. Denkt man an Zuschauer eines Konzerts oder einer Theatervorstellung, dann handelt es sich meinst um Einzelpersonen, Paare oder eine Gruppe von Freunden.

Eventgäste kommen als große Gruppe und sind im „Gleichklang“ was den Grund ihrer Zusammenkunft angeht.

Es gibt einen Grund sich zu treffen. Sie sind das Konzert oder die Theateraufführung. Die Gäste sind der Mittelpunkt, der Grund des Treffens.

Wir machen events- Aus diesem Grund.

Jede Veranstaltung ist live und findet in dieser Form nur einmal statt.

Wir befinden uns also immer im Premieren Status. Im Theater, im Konzert findet das Ereignis öfter in gleicher Weise, an anderen Orten und vor anderem Publikum statt. Wir haben die Gäste nur einmal.

Für mfe event coach ist jede Veranstaltung ein Unikat. Und Unikate muss man gekonnt gestalten.

Mit Unverständnis begegne ich immer wieder der Aussage, Veranstaltungsgestaltung sein vor allem Organisieren.

Gestaltung ist ein kreativer Schaffensprozess. Wir brauchen also immer eine Idee. mfe geht von der Situation der Gäste aus. Sie treffen sich zu einem bestimmten Zweck. Die Vernetzung der Teilnehmer und der Grund der Zusammenkunft stehen im Vordergrund.

Welche Dinge wollen wir in einem Zusammenhang stellen, um mit den Gästen unmittelbar sinnlich zu kommunizieren?

Wie wollen wir das Erscheinungsbild einer Location modifizieren, um die Gäste zu erreichen? Was wollen wir ihnen zeigen, ihnen anbieten?

Die Idee soll über die Gestaltung unmittelbar spürbar werden. Dafür müssen wir allen Details ein Erscheinungsbild, eine Struktur geben. Menschen spüren über die ästhetische Erscheinung von Dingen oder Zusammenhängen den Sinn, die Absicht dahinter.

Eine Veranstaltung hat immer eine Absicht. Also lasst sie uns das für Sie gestalten:https://blog.mfe-berlin.com/wir-machen-events/

Wir machen events

Wir machen events

Wir machen eventsWir machen events

Das Besondere kuratieren

Das Besondere kuratieren

Das Verb „kuratieren“ wurde früher für eine ganz bestimmte Tätigkeit verwendet: „eine Ausstellung organisieren“.

Die Kuratorin bzw. der Kurator kümmerte sich um die Auswahl und Platzierung der künstlerischen Werke.

Doch inwiefern prägt die Herkunft des Wortes (lat. curare = sorgen, kümmern) die Tätigkeit von Kuratoren im ursprünglichen Arbeitsfeld des Museums und anderen Kunsträumen? Oder sogar beim Event?

Das Besondere kuratieren

Welche Faktoren bestimmen die Entscheidung, etwas zu zeigen und die Art, wie man es zeigt? Wie und mit welchen Motiven lassen sich in Räumen heute Dinge in Bezug zueinander setzen?

Kuratieren als eine Tätigkeit zwischen Zeigen und Verbergen.

Das Besondere Kuratieren

Kuratierung in der Kreativdirektion

Eigentlich hat Kreativdirektion schon immer mit Kuratierung zu tun. Beispiel Moodboards. Im Wesentlichen nichts anderes als eine kuratierte Auswahl verschiedener Ideen. Kreativ sein heißt eben immer auch: Eklektiker sein, also existierende Inspirationen sammeln und so reorganisieren, dass Neues entsteht.

Jede Idee, jede Innovation, alles Neue hat immer auch Bezüge zu dem, was bereits existiert.

Das Besondere kuratieren

Eine große Kunst bleibt es dennoch: Nicht jede Idee ist eine gute Idee. Oft genug ist eine angebliche Idee nicht mal eine ebensolche. Nicht jedes Moodboard ist ein gutes Moodboard. Und selbst aus ein und demselben Moodboard kann immer noch Geniales und Banales entstehen.

Gute Kreation schafft immer Neues. Passgenau für den Kunden und seine kommunikative Herausforderung. Eine Lösung so individuell wie das Problem. Überraschend und einmalig, und nicht von der Stange.

Dafür wird man immer kreative Köpfe brauchen. 

https://blog.mfe-berlin.com/wir-machen-events/

Das Besondere kuratieren

Sascha Stemberg im Pop Up

Am 1. März 2017 war es endlich soweit. Lange haben wir geplant. Sascha Stemberg im Pop Up. Das war die Idee vom eat! berlin Festivalchef Bernhard Moser und sie ist zu 100% aufgegangen.

Als vergangenen Sonntag das großartige Feinschmeckerfestival mit einer Abschlussgala im Waldorf Astoria zu Ende ging, waren wir auch dabei. Wir hatten Gelegenheit, mit einigen Gästen der Fine Dining Veranstaltung mit Sascha Stemberg zu sprechen. Der Sternekoch hat in unserem Pop Up in der Arminius Markthalle für 58 Gäste ein 6-Gang Menü gezaubert.

Sascha Stemberg im Pop Up

Unsere Gäste haben uns sehr hoch bewertet. Alle hatten einen wunderbaren Abend.

Das 6-Gang Menü wurde vom Winzer Christian Stahl begleitet. Jede Weinempfehlung hat er den Gästen vor jedem Gang genau erklärt. Sascha Stemberg und Christian Stahl kennen sich gut und hatten im Pop Up viel Spaß.

Übrigens sind auch alle Fotos von Sascha Stemberg.

So feierlich und Gala verdächtig sah es im Pop Up noch nie aus. Wir sind richtig stolz! Hinten in der Küche sieht man Samuel Zach bei den finalen Absprachen.

Das ist Schüttelbrot mit einem Fisch Tatar. das gab es als Einstimmung der Gäste. Auch von den folgenden Bilder, wird Ihnen das Wasser im Mund zusammen laufen.

Schade, dass Sie diese Veranstaltung verpasst haben. Aber die Vorbereitungen für das Feinschmeckerfestival 2018 laufen schon. Insgesamt ist unsere Festival-Bilanz glänzend. Erfolgreiche Berliner Käsetage und eine unglaubliche Fine Dining Veranstaltung mit Sascha Atemberg. Danke Bernhard für deine Spitzen-Ideen.

Und wer mal in Velbert bei Düsseldorf ist, kann gerne bei Sascha Stemberg einkehren: www.haus-stemberg.de

Das Gasthaus steht für 150 jährige Gastlichkeit. Das Haus Stemberg zählt zu den besten kulinarischen Adressen in Deutschland. Gut, dass ich aus der Gegen komme. (Erkrath)

Sascha Atemberg vereint anspruchsvolle Kochkunst mit deutlichen Bezug zur Region. Sascha Stemberg ist bereits die 5. Generation, die in dem Traditionsaus am Herd steht.

Und hier natürlich auch noch ein Link zum Winzer. Christian Stahl ist jung und wild: http://www.winzerhof-stahl.de/