Die schönste Markthalle Berlins

Die schönste Markthalle Berlins

Die Arminius-Markthalle ist nicht unterzukriegen. Die denkmalgeschützte Markthalle aus dem Jahre 1891 liegt zentral mitten im Herzen von Berlin. Auch die Pandemie konnte ihr nicht wirklich etwas anhaben. Mit Beständigkeit haben alle Einzelhändler und Gastronomen weitergemacht, deshalb erstrahlt nun die schönste Markthalle Berlins mit neuer Kraft.

Unter dem imposanten Hallendach findet sich ein breites Spektrum an Waren. Im Mittelpunkt stehen frische Lebensmittel. Dazu gehören Obst und Gemüse, Geflügel, Käse und Eier. Feinkost, Weine, Fisch und Meeresfrüchte, sowie Brot und Backwaren ergänzen das Angebot. Auch frische Säfte, Eis und Süßigkeiten haben hier ihren festen Platz. Ebenfalls immer frisch, aber nicht zum Verzehr geeignet: Blumen direkt vom Berliner Blumengroßmarkt. Herr Fechner steht mittel im Gang und zaubert besonders jetzt im Frühling allen ein Lächeln auf das Gesicht. Blumen sind einfch schön.

Ein Hauch von Nostalgie – Berlin Babylon Style

Wir haben den Eindruck, dass die langen Zeit ohne Präsenzveranstaltungen, die Gäste hungriger gemacht hat. Hungriger auf Begegnungen, und die sollen in einer attraktiven und unkomplizierten Umgebung stattfinden. Uns kommt es natürlich zugute, dass wir eine 15 m Deckenhöhe haben. Und zusätzlich viele Fenster, die immer frische Luft ins Innere lassen.

Durch die vielen Restaurants haben wir zudem super viel Platz, den wir genau der jeweiligen Gästegröße anpassen können. Unseren Gästen bieten wir derzeit einen größeren Exklusivbereich an, damit es an keiner Stelle zu eng wird.

Gastronomischer Einfallsreichtum und eine Umgebung, die Beständigkeit ausstrahlt sind im Moment sehr wichtig für die Seele. Soulfood und das Auge isst mit. Da es die Markthalle schon 131 Jahre verlässlich am gleichen Platz gibt, weiß jeder der eintritt, dass die Markthalle schon viel erlebt und durchgemacht hat. Das gibt Zuversicht.

Nachhaltige Genussvielfalt

Noch ein Effekt der Pandemie: Verbraucher sind viel genauer geworden. Jetzt wollen sie wirklich wissen, wo die Lebensmittel herkommen. Regional, bio sind mittlerweile ausschlaggebend. Besonders jungere Menschen ernähren sich vegetarisch und vegan. Da haben sich dann auch die Speisekarten der Restaurants verändert.

Als regionales Essen werden Rohstoffe oder Lebensmittel aus der Region bezeichnet, die dort auch verarbeitet, verpackt und verkauft werden. Kurze Transportwege sorgen meist für niedrigere CO2-Emissionen. Für den Begriff „regionales Essen“ gibt es jedoch keine einheitlichen Normen.

Mit der Zertifizierung zum Sustainable Partner Berlin haben sich die Arminius-Markthalle und mfe auf den Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz gemacht. Wer mehr wissen will, kann hier nachlesen: https://blog.mfe-berlin.com/blog/sustainable-berlin/

Ressourcen schonen, Energie sparen, umdenken

Berlin ist als Hauptstadt auf dem Weg zur grünen Kongressmetropole. Das Ziel muss es sein, eine ökonomisch erfolgreiche Veranstaltung bei ethischem und fairem Handeln mit möglichst geringem Impact auf die Umwelt zu gestalten. Ein Postulat alleine reicht nicht, es braucht Viele, die sich hinter dem Ziel versammeln und sich in die gleiche Richtung aufmachen. Die Sustainable Partner Berlin sind eine Community, die für ihre Kunden Leitfäden hat, die dabei unterstützen, eine Veranstaltung nachhaltiger zu organisieren.

Kongressfond Berlin

Um die gute Botschaft schnell zu verbreiten, hat das Land Berlin den Kongressfond aufgelegt. Veranstalter können sich hier unbürokatisch mit ihrer geplanten Veranstaltung anmelden. Je nachhaltiger ein Event geplant wird und je mehr Sustainable Partner Berlin mit einbezogen sind, desto mehr Förderung (Geld) bekommt der Veranstalter.

Gerade in diesen schwierigen Zeiten möchte das Land Berlin die Event- und Veranstaltungsplanende unterstützen und ermutigen, ihre Veranstaltung hier zu planen und umzusetzen. Gerade ist der Kongressfond bis zum 31.12.2022 verlängert worden. Wir können nur allen unseren Kunden zurufen: Melde euch an! Durch uns bekommt ihr mehr Scoringpunkte und werdet mit mehr Geld gefördert. Das ist doch die totale Win-Win Situation. Nicht entgehen lassen. Hier sind die Infos: https://convention.visitberlin.de/kongressfonds-berlin

Besondere Degustationen veredeln jeden Event

Als lebendige Markthalle haben wir selbstverständlich direkte Kontakte zu Produzenten. Vor allem zu Winzern, Bierbrauern, Käse Affineuren, Gin Destillateuren und Chocolatiers.

Aus den Kontakten haben wir Degustations Stationen entwickelt, die wir in einen Event integrieren können. Zu unseren liebsten Produzenten zählen:

  • Candide – Frische Schokolade und Pralinen aus Berlin vom Geschmacksgott Daniel Budde.
  • Rheingau Affineur- Die besten veredelten Käse, die man sich nur vorstellen kann.
  • Gin Sul aus Hamburg.
  • Weingut Dr. Heigel aus Zeil am Main.

CO2 bewußtes Genießen ist also möglich. Bei den Degustationen können die Produzenten anwesen sein und einen lebhaften Einblick in ihre Produktionsprozesse geben.

https://blog.mfe-berlin.com/blog/degustationen-in-der-markthalle/

Bleiben Sie alle gesund und nehemn Sie sich ehr zeit für den Genuss!

Die Arminius Markthalle hat ein Hygienekonzept.

Bleiben aktuell: hybride Events

Wir hatten vor kurzer Zeit eine Praktikantin, die mir eine Liste vorgelegt hat, auf der ihre Ausbildungsschwerpunkte aufgeschrieben waren. Obwohl sie selbst im Online-Unterricht lernt, konnte ich kein Kapitel finden, in dem es um hybride oder Online- Event-Formate geht. Und das nach 2 Jahren Pandemie.

Ich kann das schon verstehen, dass Lehrbeauftragte, die den Eventnachwuchs unterrichten, sich für Live- und gegen hybride Eventformate aussprechen. Sie wissen nur zu gut, dass die Lehrpläne hier eine Lücke aufweisen, die jeden Tag größer wird, wenn diese nicht schleunigst geschlossen wird.

Mein Eindruck: Die Lehrenden sind nicht nah genug dran am Geschehen in der Branche und an den Kunden und ihren Bedürfnissen. Denn wer aufmerksam die Stellenausschreibungen in unserer Branche studiert, findet eine gesteigerte Nachfrage nach Eventproduzenten mit hybriden und Online Kenntnissen. Der Eventmanager wird durch den Eventproduzenten ersetzt werden.

Die Nachhaltigkeitsziele der neuen Regierung sind ehrgeizig und stellen eine große Herausforderung für Deutschland dar. Für Unternehmen bedeutet das, noch mehr auf ihre CO2-Bilanz achten zu müssen. Zunehmend werden Kunden nach Produkten und Lösungen fragen, die umweltfreundlich hergestellt sind und sich lange verwenden sowie recyceln lassen – auch auf dem Display-Markt.

Für uns und unsere Kunden bleiben sie aktuell: hybride Events.

Unternehmen müssen sichtbar sein und können sich eine Nicht-Kommunikation mit ihren Stakeholdern schlichtweg nicht leisten. Ein Unternehmen erschafft ja nicht nur Produkte, Dienstleistungen oder Mehrwerte in einer Blase, sondern ist auf Austausch, Wissenstransfer, Vernetzung und die Aktivierung von Bezugsgruppen angewiesen. Damit ist es auch klar, dass die wenigsten Unternehmen ihre geplanten Veranstaltungen für zwei Jahre komplett ausgesetzt haben oder etwas auf bessere „Live“ Zeiten warten.

Die Unternehmen, die wir kennen haben alle weitergemacht. Zuerst mit holprigen Zoom- und Teams Formaten, mit Geschenkboxen für die Mitarbeiter, virtuelle Incentivierungen. Dann kam schnell der nächste Schritt mit Sendungsformaten und Virtual Reallity. Die 2 G Plus Regeln, professionelle Testmöglichkeiten und fundierte Hygienekonzepte haben Veranstaltungen in Teilpräsenz wieder möglich gemacht. Aber es können eben nicht immer alle kommen, deshalb braucht es in der Kombination (immer) ein zusätzliches Onlinekonzept.

Die meisten Anfragen, die wir als Produktionsagentur bekommen sind für 400 Präsenzgäste und viele Tausend Online Gäste. Ja, das sind auch Gäste und nicht einfach Leute, die an- und abschalten.

Durch Pilotveranstaltungen lernen

Besonders Berlin hat sich zügig um sichere Präsenz Veranstaltungen bemüht und Pilotveranstaltungen veranstaltet. Hier wurden sichere Abläufe ausprobiert und getestet. Daraus sind dann gute Leitfäden für die Branche und die Kunden entstanden. Berlin veröffentlicht seine in der Branche gesammelten Erkenntnisse hier: https://convention.visitberlin.de/plan-berlin

Berlin hat den Plan B.

Der Kongressfonds ist ein zusätzliches Instrument, dass Unternehmen abrufen können, wenn sie eine Veranstaltung in der Stadt planen. Mehr erfahren und gleich beantragen für Veranstaltungen in Berlin bis Ende September 2022: https://convention.visitberlin.de/kongressfonds-berlin

Aber es hat sich auch schnell rausgestellt, dass Kunden trotzdem zögerlich bleiben, wenn es um Live-Events geht. Ganz klar: Konzerne und Unternehmen haben Home-Office Auflagen und Reiserestriktionen, die sie nicht nach Schönwetterlage adhoc ändern können. Die Restriktionen sind weitreichend und auch verständlich. Ein Unternehmen ist verpflichtet, seine Mitarbeiter zu schützen. Und Viren, die sogar Booster-Impfungen unterlaufen sind einfach ein Killerargument für Live-Events. Alle Veranstaltungen auf Juni/Juli zu verschieben ist selbstredend auch keine Lösung.

Hybride Events eröffnen neue Möglichkeiten

Es ist richtig – Der Wunsch nach Live-Events ist da und sie sind ja auch erlaubt, aber was sich wirklich in Luft aufgelöst hat, ist die Planungssicherheit. Jede Veranstaltung lebt aber von der Qualität der Planung und der Gewissheit, dass wenn man heute etwas kreiert, bucht, organisiert, das dann auch zum Zeitpunkt der Veranstaltung so umgesetzt werden kann.

Die Pandemie macht uns allen einen Strich durch die Rechnung. Niemand kann sehr weit in die Zukunft schauen, deshalb entscheiden sich immer mehr Kunden für hybride Eventkonzepte. Dann hat man sofort wieder Planungssicherheit, weil die Veranstaltung von Anfang an mit einem Präsenzteil und einem Online-Teil geplant werden kann.

Ein sehr wichtiger Aspekt ist, dass man die Reichweite der Veranstaltung mit einem hybriden Format deutlich steigern kann. Es können viel größere, sowie neue Zielgruppen erreicht werden, die unter normalen Umständen vielleicht nicht teilnehmen würden.

Einige Vorschläge, wie sich hybride Veranstaltungen planen lassen:

  • Eine Location auswählen, die beides kann: Live und Online. Ein Beispiel: https://blog.mfe-berlin.com/blog/reinbeckhallen-auch-hybrid/
  • Das Konzept von der ersten Sekunde in den Mittelpunkt stellen. Was genau soll erreicht werden? Wer soll auf welche Art teilnehmen? Was ist der Mehrwert der Veranstaltung? Warum ist die Veranstaltung wichtig?
  • Es macht Spaß Menschen an verschiedenen Orten miteinander verbinden und vernetzen. Fragen Sie sich, wen sie einladen können virtuell teilzunehmen, der unter anderen Umständen nie angereist wäre? Hier ein sehr gutes Beispiel mit Watchparties auf einem anderen Kontinent: https://bit.ly/3g5fSic
  • Kreieren Sie analoge und virtuelle Räume so, dass Sie das Beste aus beiden Welten für sich nutzen können. Achtung: Denken Sie dabei immer vom Teilnehmer/Zuschauer aus.
  • Vielleicht noch ungewohnt, aber immer wichtiger: Planen Sie die Veranstaltung nachhaltig. Wir können den Klimawandel nicht mehr ignorieren. Große Unternehmen müssen neben der Wirtschaftsbilanz jetzt auch eine Nachhatigkeitsbilanz erstellen. Da geht es nicht nur um die Umwelt, sondern auch Themen wie Gesellschaft, Wirtschaft und Governance.
  • Laut morethandigital.info fallen für ein vor-Ort-Event mit 264 Teilnehmenden durchschnittlich 282 Tonnen CO2 an — alleine für Transport und Unterkunft. Ein virtuelles Event der gleichen Größe verursacht im Vergleich für Streaming und Stromverbrauch nur 1 Tonne CO2.
Bleiben aktuell: hybride Events

Wie nachhaltig sind hybride Events?

Die Nachhaltigkeitsziele der neuen Regierung sind ehrgeizig. Für Unternehmen bedeutet das, noch mehr auf ihre CO2-Bilanz achten zu müssen. Zunehmend werden Kunden nach Produkten und Lösungen fragen, die umweltfreundlich hergestellt sind und sich lange verwenden sowie recyceln lassen.

Sustainable Meetings Berlin ist eine Plattform und Community initiiert vom Convention Office Berlin. Alle Unternehmen, die bereits zertifiziert sind, haben nicht einfach eine Absichtserklärung oder Manifest unterzeicnet, sondern einen aufwendigen und unabhängigen Audit-Prozess durchlaufen. Gemeinsam etablieren wir Begegnungen, die nachhaltig wirken.

Mit dem Aufstieg virtueller Events hat sich ihr Ruf als nachhaltige Variante etabliert. Doch ganz ohne CO2 Fußabdruck ist keine Veranstaltung.

Wie belastend für die Umwelt Events sind, hängt von individuellen Faktoren ab — die Anzahl der Teilnehmenden, sowie die Wahl der Internetverbindung haben Auswirkungen auf den CO2-Fußabdruck eines Events.

Die gute Nachricht vorweg: Es gibt viele Ansätze und Lösungen, wie Sie ganzheitlich Klimaneutralität erreichen und guten Gewissens ein nachhaltiges Event digital und hybrid gestalten können.

Vergleicht man rein virtuelle Veranstaltungen mit einem Präsenz-Event, schneiden vor-Ort-Events in Sachen Treibhausgas Emissionen deutlich schlechter ab:

Der Unterschied ist enorm. Drastisch gesenkt wird der CO2 Fußabdruck vor allem dadurch, dass Reisen und Catering auf virtuellen Events kaum eine Rolle spielen. Wir wissen also: virtuelle Events sind insofern nachhaltiger als analoge Events.

Doch wie können wir virtuelle Veranstaltungen so gestalten, dass deren CO2-Wert noch geringer ausfällt?

Dafür werfen wir einen Blick auf die „Hotspots”, die Hauptursachen der CO2-Emissionen:

Was verursacht Emissionen bei virtuellen Events?

  • Stromverbrauch: Teilnehmende an virtuellen Formaten nutzen PCs, Smartphones oder Laptops, die mit Strom versorgt werden. Besonders alte Geräte haben einen hohen Verbrauch.
  • Auch Licht sorgt für einen Verbrauch von Strom. LED-Lampen sind die Alternative zu Scheinwerfern mit Glühlampen. Deshalb arbeiten Sie am besten mit zertifizierten Technikanbietern zusammen, die energieeffiziente Geräte einsetzen.
  • Streaming: Für die Datenübertragung beim Streamen werden ebenfalls Treibhausgase ausgestoßen. Wie viel genau hängt von Endgerät und Verbindung ab: Wird ein TV Bildschirm genutzt, ist der Verbrauch höher als bei einem Tablet. Streamen über eine Glasfaser-Internetverbindung ist weniger schädlich für die Umwelt als das Streamen über Mobilfunk, besonders 3G.
  • Webseiten Besuche: Ein Punkt, der häufig außer Betracht gelassen wird: Durchschnittlich verursacht ein Webseitenaufruf 1,76g. Je mehr Daten die Webseite beinhaltet (Grafiken, große Bilder, große Schriftarten), desto höher der CO2 Ausstoß.
  • Falls Sie berechnen wollen, wie Ihre Webseite abschneidet, können Sie das mithilfe von websitecarbon.com. Optimieren können Sie diese Emissionen, indem Sie Ihre Seite verschlanken und große Bilder, Texte und Animationen reduzieren.
  • Die Herstellung, der Transport und die Langlebigkeit technischer Geräte sind auch ein wichtiger Faktor der für den CO2 Ausstoß jedes Event-Formats eine Rolle spielt. Hier kann man den Verbrauch errechnen: https://www.sharpnecdisplays.eu/p/greenvision/de/calculators.xhtml

Was verursacht Emissionen bei hybriden Events?

Bei einem hybriden Event kommen folgende Quellen für Emissionsausstoß hinzu:

  • Anfahrt: Einer der größten Ressourcenverbraucher sind Reisen. Fliegen sollte möglichst vermieden werden. Die CO2 ärmste Variante ist die Fahrt mit der Bahn, die bei der gleichen Strecke bis zu 10 mal weniger CO2 Ausstoß verursacht als Fliegen.
  • Übernachtung: Strom- und Heizungskosten einer Übernachtungsunterkunft fallen ebenso ins Gewicht. Hier gilt: Je luxuriöser und größer, desto höher der CO2 Ausstoß. Eine kleinere Unterkunft dagegen verbraucht weniger Heiz- und Stromkosten.
  • Location: Hier gilt gleiches wie bei der Übernachtung.
  • Catering: Die Wahl der Lebensmittel (saisonal, regional, arm an tierischen Produkten) kann ihre CO2 Bilanz ebenso beeinflussen wie Lösungen mit übrig gebliebenem Essen. Je weniger übrig bleibt und je saisonaler das Essen, desto besser für die Umwelt.

Und wie schneiden hybride Events beim CO2 Fußabdruck ab?

  • Reisen zur Veranstaltung: Einer der größten Ressourcenverbraucher sind Reisen. Die CO2 ärmste Variante ist die Fahrt mit der Bahn, aber das ist nicht immer eine Alternative. Eine Alternative könnte sein, die Teilnehmenden in Regionen zusammenzufassen und kleinere Veranstaltungen in Präsenz zu planen und dann Online zu einem größeren Event zu verbinden.
  • Übernachtung: Strom- und Heizungskosten einer Übernachtungsunterkunft fallen ebenso ins Gewicht. Hier gilt: Je luxuriöser und größer, desto höher der CO2 Ausstoß.
  • Catering: Je saisonaler und vegetarisch/vegan die Speisenauswahl ist, desto besser für die Klimabilanz. Überlegen Sie auch genau, ob sie wirklich eine überbordende Auswahl an Speisen anbieten wollen. Fragen Sie doch vorher, was ihre Gäste gerne essen. Dann kommt nichts auf den Tisch, was die Gäste gar nicht mögen. Das kann man ganz spielerisch gestalten. Hier lesen Sie ein Interview mit dem Spitzenkoch Sven Reschke von Gans& Gar. Er produziert vorwiegend reginal und hatte viele Tipps: https://blog.mfe-berlin.com/blog/was-essen-unsere-gaeste-nach-der-pandemie-auf-der-suche-nach-dem-neuen-geschmack/

Und jetzt? Wie geht es weiter mit den Events?

Es bleibt auf alle Fälle spannend. Sicher ist, dass es alle Formate (Live, virtuell, hybrid) weiter geben wird. Unternehmen werden in Zukunft stärker unterscheiden, welchen Zweck sie mit der Veranstaltung verfolgen. Sie werden die Klimabilanz der Veranstaltung messen und mit in die Beurteilung einfließen lassen. Für die Jahresplanung von Unternehmen ist dann nicht nur das Budget wichtig, sondern auch der eingesparte CO2 Fußabdruck.

Wenn es wichtig ist, dass sich Menschen direkt treffen, werden Live-Formate entwickelt werden, die das unterstreichen. Die Beliebigkeit und Auswechselbarkeit wird verschwinden. Im Zentrum steht dann der Mensch und das persönliche Treffen. Da geht es um individualisierte Konzepte.

Bei Formaten, die von sich aus eher einen kurzen, informativen Charakter haben werden virtuelle Formate eine gute, kostengünstige und klimaverträgliche Alternative sein.

Hybride Formate verbinden das beste aus beiden Welten. Sie sind skalierbar und der Online Anteil bleibt für die Ewigkeit abrufbar. So lassen sich Veranstaltungen länger nutzen. Versuchen Sie es doch einfach einmal!

Hybride Veranstaltungen weisen verglichen mit reinen vor-Ort Events einen niedrigeren CO2-Fußabdruck auf, da weniger Teilnehmende vor Ort sind und kleinere Veranstaltungslocations bespielt werden. Auch wenn digitale und hybrid Veranstaltungen nicht perfekt sind — sie sind eine emissionsärmere, nachhaltigere Alternative. Mithilfe von bewussten Entscheidungen können wir sie noch nachhaltiger gestalten. Im nächsten Blogbeitrag geben wir Ihnen detaillierte Hilfen und Anregungen, wie Sie konkret Emissionen

Sustainable Berlin

die Hauptstadt mal wieder…. hat sich nachhaltiges Wirtschaften auf die Fahne geschrieben und beschreitet in Deutschland einen bisher einzigartigen Weg. Wir positionieren uns als nachhaltige Kongressmetropole und stärken gleichzeitig das Bewußtsein unserer Kunden für die Möglichkeiten nachhaltiger Eventplanung.

Sustainable Meetings Berlin ist eine Plattform des Berlin Convention Office. Diese Plattform soll es Veranstaltungsplanenden erleichtern, nachhaltige Tagungen, Kongressen und Events zu gestalten.

Die bereits zertifizierte Unternehmen haben ein anspruchsvolles und tiefgreifendes Nachhaltigkeitsmanagementsystem in ihrem Unternehmen implementiert. Und das wird dann jedes Jahr neu zertifiziert. Nach dem Audit ist also vor dem Audit. Wir sind das 42. Unternehmen, das von Trias Consulting zertifiziert worden ist. YES! Es war viel Arbeit und Fleiß notwendig, aber wie man sieht, haben wir Spaß dabei.

mfe eventdirector & Sustainable Berlin
mfe garten, mfe Team, mfe Zertifikat

Was ist nachhaltiges Wirtschaften überhaupt

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet, die Auswirkungen des unternehmerischen Handelns auf die Umwelt, die Gesellschaft und die Unternehmensführung entlang der kompletten Wertschöpfungskette zu verstehen und zu steuern. Nachhaltigkeit in alle Aspekte des unternehmerischen Handelns zu integrieren, erfordert eine ganzheitliche Sichtweise. Und nicht nur das. Ein eigener Ansatz ist dafür sehr wichtig.

Was für mfe gilt muss nicht automatisch für ein anderes Unternehmen passen. Der Zertifizierungs Prozess von Sustainable Partner Berlin ist deshalb so gestaltet, das die Kriterien unterschiedlich sind für Agenturen, Locationen, Technikfirmenen, Hotels, Cateringunternehmen, touristische Einrichtungen usw.

Wir haben schnell gemerkt- Die Zukunftsfähigkeit des eigenen Geschäftsmodells unter den Nachhaltigkeitsaspekten zu durchdenken, ist kein Spaziergang.

Alle unsere Maßnahmen müssen so gestaltet sein, dass sie validierbar und dokumentierbar sind. Denn ab jetzt beginnt der weitere Weg. Wir wollen einzelne Aspekte ausgestalten und besser machen.

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Bei mfe ist das bis jetzt (noch) Chefsache. Aber als wir dann die Urkunde verliehen bekommen haben, war das Team stolz und voll motiviert. So kommen wir gemeinsam auf neue Ideen.

Nachhaltigkeit mit den Grundwerten Glaubwürdigkeit, Transparenz und Verantwortung ist auf dem besten Weg, unternehmerischer und gesellschaftlicher Standard zu werden. Mit den UN Nachhaltigkeitszielen 2030 und der CSR-Berichtspflicht für große Unternehmen hat die Politik Unternehmen und jeden einzelnen von uns dazu aufgefordert, intensiv unserer gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Verantwortung gerecht zu werden.

Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) bilden dafür einen geeigneten Rahmen und bieten Orientierung. Jedes Unternehmen muss sich dann fokussieren und die Aspekte herausarbeiten, die für das Unternehmen besonders wichtig sind. Dann kommt das Storytelling, denn es bringt nichts, Absichten festzulegen und Ergebnisse zu schaffen, wenn nicht darüber auch berichtet wird.

Unsere Branche ist besonders personal- und ressourcenintensiv, deshalb haben wir eine ausdrückliche Verpflichtung. Zum Beispiel wird die Motivation der Menschen zu reisen, um Erfahrungen und Wissen auszutauschen, nicht kleiner werden. Daran ändern auch die Pandemie und die Digitalisierung nichts. Also gilt es, nachhaltige Lösungen anzubieten, damit es langfristig gelingt, den Einfluss von Events auf die Natur und die Gesellschaft positiver zu gestalten.

Unser Spirit beim Wahlparteitag von Bündnis90/ Die Grünen. In den Reinbeckhallen starten wir Richtung Aufbruch.

In dem Blogbeitrag geben wir einen kleinen Einblick, was wir nachhaltiges gemacht haben.

Wahlparteitag Bündnis 90/ die Grünen

https://blog.mfe-berlin.com/blog/wahlparteitag-buendnis-90-die-gruenen/

#Sustainable Berlin

Dem Hashtag sollte man in Zukunft folgen. Lasst uns gemeinsam Veranstaltungen nachhaltiger planen.

https://blog.mfe-berlin.com/blog/sustainable-events/

Unser Nachhaltigkeits Booklets: https://www.mfe-berlin.com/nachhaltigkeit/

Virtuelle Weihnachtsfeiern können viel mehr sein als öde Zoom-Meetings

Virtuelle Weihnachtsfeiern können viel mehr sein als öde Zoom-Meetings

Das Netz ist voll von Angeboten für virtuelle Weihnachtsfeiern. Als Paketpreis werden Module angeboten, die Mitarbeiter zu Weihnachten aufheitern sollen. Als Fotos dazu: Ein Mensch mit Weihnachtsmütze vor dem Rechner und auf dem Bildschirm – der öde ZOOM-Kachellook.

Es ist wie ein Miet Weihnachtsmann, der von Haustür zu Haustür zieht, immer den gleichen Spruch aufsagt und dabei Geschenke verteilt. Als Headline habe ich in den letzten Tagen das gelesen: „Virtuelle Events für eine Weihnachtsfeier mit Abstand“. Wenn man die Weihnachtsfeier so organsiert, dann hält man sich garantiert die Mitarbeiter auf Abstand.

Ich kann Kunden verstehen, wenn sie da verzweifeln, und keine Lust mehr haben so etwas als virtuelle Weihnachtsfeier zu organisieren. Wenn man das ganze Jahr mit den Konferenz-Tools in Meetings und Präsentationen arbeitet, dann will man am Ende des Jahres einfach was anderes erleben.

Mit Standardangeboten kommt man da nicht weiter. Was ich generell daran nicht gut findet, ist die fehlende Emotion. Standardisierte Angebote wenden sich an…. ja an wen eigentlich? Alleine die rote Weihnachtsmütze verspricht keine kuschelige Atmosphäre, sondern eher bemühte Fröhlichkeit alleine vor dem Rechner.

Einige Kunden haben aus dem Grund ihre Präsenzfeier gleich ganz abgesagt oder ins Frühjahr verschoben. Das schien also keine Alternative. Aber ohne Nähe schwindet der Zusammenhalt.

Virtuelle Weihnachtsfeiern können mehr sein als öde Zoom-Meetings

Nähe war uns wichtig und Zusammenhalt auch. Deshalb haben wir es in den Reinbeckhallen mit Wolff´s production anderes gemacht. Nämlich eine Weihnachtsshow inszeniert mit viel Emotionen, großen Kostümen, fantasievollen Bühnenbildern, Drag Queens, einer angesagten DJane, Elfen und einer echten Weihnachtsbäckerei. Und das ganze ins Wohnzimmer, Arbeitszimmer, die Küche oder wo auch immer hin gesendet.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eines internationalen Konzerns waren teilweise mit ihren Kids zugeschaltet. Alle haben sich weihnachtlich angezogen und ihre Räume geschmückt. Es war ein Lichtermeer, wenn eine Schalte in ihr Zimmer ging. Einige Mitrabeiter haben sich in klienen Gruppen getroffen und so mitgefeiert.

Die Kids haben dem Weihnachtsmann vertrauensvoll Fragen gestellt und ihren Wunschzettel durchgegeben. Ein süsses Mädchen aus Budapest hat sich Schnee gewünscht, weil sie einen Schneemann mit ihrer Mutter bauen wollte. Unser Weihnachtsmann konnte ihr dann berichten, adss es in Berlin aktuell richtig schneit und er ihr ganz viel Schnee vorbei bringen kann. Und viele haben beim Lip Sync Wettbewerb mitgemacht. What a fun. Die ganze Show war auf Englisch, da die Teilnehmer aus ganz Europa kamen.

Virtuelle Weihnachtsfeiern können viel mehr sein als öde Zoom-Meetings
Drag Queens
Weihnachtsbäckerei Set, virtuelle Weihnachtsfeier
DJane Kim Kong, virtuelle Weihnachtsfeier

Gekommen um zu bleiben

Wir wissen alle, es bleiben schwierige Zeiten für Präsenzveranstaltungen, wenn die Impflücken bleiben und neue Virus Varienanten auftauchen. Irgendwo ist auch immer Winter auf der Welt.

Deshalb ist es um so wichtiger, dass wir mit jedem virtuellen Format, ein Stück mehr die Grenzen überwinden und den Menschen so nah wie eben möglich kommen. Unser Anspruch ist, dass wir mit jeder virtuellen Produktion nach besseren Möglichkeiten suchen unser Publikum mitzureißen und zu begeistern.

In die Planung von Online-Events fließt heute genauso viel kreativer Ideenreichtum und Produktionsaufwand wie in vergleichbare Präsenzveranstaltungen. Das Medium muss man beherrschen und am besten mit vielen Leuten arbeiten, die aus dem TV-Bereich kommen. Das Medium tickt anders als ein Präsenzevent und ist nicht zu unterschätzen. Auch das Gruppenkorrektiv als Sitznachbarn fehlt.

Zweifler äußern immer wieder, dass Präsenzveranstaltungen günstiger sein als viruelle Formate und deshalb bald wieder die hybriden und virtuellen Formate von der Bildfläche verdrängen werden. Da haben wir ganz andere Erfahrungen gemacht. Präsenzveranstaltungen mit einer großen Menge an Gästen benötigen sehr viele Hygiene- und Kontrollmaßnahmen. Testzenter sind nicht günstig und viel größere Location werden benötigt.

Unser Fazit für dieses Jahr- Virtuelle Formate können viel mehr sein als öde Zoom-Meeting. Wenn man die Kackel-Optik aufgibt, dann sind sie gekommen um zu bleiben. Virtuelle Formate werden fester Bestandteil von hybriden Veranstaltungen werden.

Wir in der RBH haben uns auf mehr Hollywood und Netflix eingestellt. Unsere Eventhalle ist der perfekte Produktionsort, um hybride oder virtuelle Produktionen zu gestalten.

Frohe Weihnachten und viele hybride Formate im neuen Jahr

https://blog.mfe-berlin.com/blog/best-practice-virtuelle-events/

https://www.mfe-berlin.com/

bpb/Bildkraftwerk/Zöhre Kurc

Ruhe bitte, wir sind auf Sendung.

Alle Türen, die zur Eventhalle führen sind geschlossen. An jeder Tür hängt ein Hinweis auf Deutsch & Englisch und weist jeden darauf hin, leise zu sein, die Tür nicht zu öffnen, denn wir sind auf Sendung. Jetzt öffne ich mal leise die Tür für Sie und lass Sie teilheben an diesem ganz ungewöhnlichen Event. Ein Festival für junge Menschen auf der ganzen Welt- das Geschichts Festival histoCON.

Die ganze Crew ist in der Eventhalle versammelt. AMBION, histoCON, mfe & alle Akteure sind am Set. Unser Call Sheet gibt vor, wann jeder am Set zu erscheinen hat. Alles ist minutiös geplant. Das ist wichtig, denn unsere Sendezeiten sind auf die Zeitzonen von drei verschiedenen Kontinenten ausgerichtet. Asien, Südamerika und Europa/Afrika. Da muss jeder wissen, was er zu tun hat.

Unsere Moderatoren nennen wir in den Sendungen Hosts. Sie sind Gastgeber und heißen sowohl Live-Gäste wie auch Korrespondeten und Watch Parties aus den anderen Ländern im Studio in Berlin willkommen. Sumi Somaskanda und Vassilie Golod sind wirklich eine neue Generation von Hosts. Sumi ist Redakteurin und Nachrichtensprecherin bei der Deutschen Welle und Vassili ist nach anderthalb Jahren als ARD-Korrespondent in London, jetzt frisch als Redakteur und Reporter im WDR-Newsroom.

Und ich freue mich, dass sie noch so jung sind. Sie geben sich anders, sind frischer, verbindlicher und konzentrierter als ich es in vergangenen Live-Veranstaltungen von anderen Moderatoren gewöhnt bin.

Die Konzentration ist anders. Wenn die Kamera auf die Akteure gerichtet ist, dann ist volle Konzentration gefordert. Übergänge in ein anderes Set sind on stage, aber off stage für die Kamera. Bis auf die Momente, wo es im Ablauf steht, dass die Kameras die Hosts verfolgen, wenn sie die Sets wecheln. und nicht steif.

Ruhe bitte, wir sind auf Sendung.

bpb/Bildkraftwerk/Zöhre Kurc" histoCON 2021

Ruhe bitte, wir sind auf Sendung.

Unsere Regie ist fast so groß wie unser Set. Für das Geschichts-Festival histoCON haben wir vier Sets gestaltet, die an zwei Tagen unser Aufenthaltsort sein wird.

Mittlerweile haben wir eine besondere Passion für Veranstaltungen entwickelt, die wir wie TV-Produktionen vorbereiten. Was mir besonders dabei gefällt, ist die Genauigkeit der Vorbereitung. Wir bestimmen genau, wie lange jede Szene sein wird. Punkte wie Moderation, Talk, Einspieler, Talks mit Korrespondeten, SiteKick Social Media, Entertainment und das Entstehen eines Live-Kunstwerks müssen verbunden werden. Alle Teile haben ihr genau gestaltetes Set. Ich habe nicht nur meine Liebe zum Bewegtbild entdeckt, sondern auch zur Gestaltung von Bühnen Sets.

Die richtige Auswahl treffen

Die richtige Auswahl der Möbel und Gegenstände, die im Bild sind, ist genauso wichtig wie die genaue Platzierung. Die Farben habe ich auf die Farben der grafischen Elemente des Festivals-Logos abgestimmt. Wobei Logo das falsche Wort ist. Die grafischen Elemente sind auch bewegte Bilder. Gleichzeitig müssen alle Gegenstände gut in unsere Eventhalle passen. Die Farbwelt muss harmonieren, sonst werden die Kamerabilder nicht harmonisch.

Licht ist auch immer wichtig, im Set muss es aber auf die Kamera ausgerichtet sein. Eine Kamera nimmt das Licht und die Farben anders wahr als das bloße Auge. Jeden Schritt meiner Gestaltung überprüfe ich sofort im Kamerabild, nur so kann ich sicher sein, dass alles passt.

Nach den Sendungen freue ich mich sehr über das Lob von histoCON. Look & Feel kommt an und hält die Zuschauern und Zuschauerinnen am Stream. Binge Watching ist angesagt. Viele schauen an zwei Tagen alle drei Sendungen.

Wenn Sie auch mit uns auf Sendung gehen möchten, würde uns das freuen. Besuchen Sie auch unsere Website.

https://www.mfe-berlin.com/

Photo credit: bpb/Bildkraftwerk/Zöhre Kurc“ ; histoCON 2021